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Wasser, Gene, Wissen und Kultur – zwischen Privateigentum und Gemeingut.
Sie werden immer weiter privatisiert und kommerzialisiert und damit der Gemeinschaft entzogen. Daraus erwächst eine große Gefahr für die Gesellschaft, denn wer diese Ressourcen kontrolliert, kontrolliert das Leben. Die Idee der Gemeingüter (vgl. auch „Wem gehört die Welt?“ von Silke Herlfrich) bietet ein fundiertes Gegenkonzept zur Logik des (geistigen) Eigentums und lässt sich in unterschiedlichen Bereichen zentraler Güter anwenden.
Die Petra-Kelly-Stiftung in München widmete dieser Konfliktlinie eine Reihe von Veranstaltungen unter dem Titel „Wem gehört die Welt? - Die „Gemeingüter“ und ihre Bedeutung für die Wirtschaft der Zukunft“. Die dritte Veranstaltung war mit dem Titel „Wem gehören Wissen und Kultur“ überschrieben und fand am vergangenen Donnerstag in München statt. Auf dem Podium saßen Alexander Wolf, Geschäftsführer CELAS und GEMA-Syndikus für internationale Rechtsfragen und ich. Nach einem kurzen Input-Referat entspann sich eine rege Diskussion über mögliche Alternativkonzepte im Bereich Kultur, die sowohl die Freiheit der Nutzer, als auch die Rechte der Urheber sicherstellen. Vor allem die Kulturflatrate (vgl. dazu auch: William W. Fisher III Ein alternatives Vergütungssystem) ist ein viel versprechendes Konzept. Nachzuhören und zu lesen ist die gesamte Diskussion hier.









