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Die Politik entdeckt die Kulturflatrate
Beispielweise sprach sich am 15.5. auf einer Podiumsdiskussion selbst der Vertreter des Deutschen Kulturrats dafür aus, ernsthaft in die die Diskussion über die Kulturflatrate einzusteigen.
Die Grünen haben vor kurzem eine Studie veröffentlicht, die die Rechtmäßigkeit des Konzepts darstellt. Es gibt aber noch viel zu wenig Klarheit über eine praktikable und sinnvolle Ausgestaltung der Details des Konzepts.
Die Fairsharing-Kampagne, bei der auch das Netzwerk Freies Wissen mitarbeitet hat daher schon vor zwei Jahren ein Konzept veröffentlicht, das aus unserer Sicht schon recht weit gediehen ist und eine hervorragende Grundlage für die weitere Diskussion bietet:
Harvard-Professor William "Terry" Fisher III. hat dieses Konzept in seinem 2006 erschienen Buch "Promises to keep" dargestellt. Kerngedanke ist, die statistische Erfassung der Nutzung von Musik durch Stichprobenbeobachtung, um so den Aufwand möglichst niedrig zu halten und zu gewährleisten, dass Internet-Nutzer nicht unnötig überwacht werden.
Zum Download gibt es hier die unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlichte deutsche Übersetzung: W. Fisher "Ein alternatives Vergütungssystem".










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Und hier der alternative
Und hier der alternative Standpunkt:
http://netzwertig.com/2009/01/19/kulturf...
Das wichtigste Gegenargument
Das wichtigste Gegenargument bei dem genannten alternativen Standpunkt ist das Problem der Meßbarkeit. Gerade darauf aber hat Terry Fisher m.E. eine gute Antwort: Die Vergabe der Gelder nach dem Musikkonsum einer Stichprobe von vielleicht 50.000 Menschen in Deutschland. Damit muss niemand außerhalb der Stichprobe überwacht werden.
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